PRO LEIPZIG e.V.

Publikationen - Stadtforschung - Bürgerbeteiligung

Publikationen

Webshop/alle lieferbaren Publikationen


Alle unsere Publikationen können Sie in unserem WEBSHOP einsehen und, wenn noch nicht vergriffen, käuflich erwerben! Wir freuen uns aber auch über Ihren Besuch in unseren Vereinsräumen, wo sie in aller Ruhe in den Publikationen stöbern und blättern können.


Neuerscheinungen


Peter Helbig, Michael Liebmann, Thomas Nabert, Horst Riedel

Schleußig. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Schleußig, zwischen Weißer Elster und Elsterflutbett gelegen, ist eine Insel und nur über eine von elf Brücken erreichbar. Auf einstmals feuchtem Grund hat sich nach Plänen der Industriepioniere Heine und Hüffer ein prächtiger und lebendiger Stadtteil entwickelt, der vor allem junge Menschen anspricht. Das Buch beschreibt erstmals das äußerst reiche Mosaik aus Ereignissen, Unternehmen, Persönlichkeiten, Brücken und Gewässern, wichtigen Bauten und Gasthäusern in Geschichte und Gegenwart. Die ca. 220 alphabetisch geordneten, reich illustrierten Beiträge sprechen eine breite Leserschaft an.

Das Buch erscheint am 17.11.2020.

 


Das alte Hartmannsdorf. Aus den Aufzeichnungen des Ortsrichters Philipp Kretschmer

Hartmannsdorf, im Südwesten Leipzigs gelegen, galt einst als das größte Erikenanbaugebiet der Welt. Der Anbau von Moorbeetkulturen prägt bis heute das Bild des Ortes, welcher noch am Anfang des 20. Jahrhunderts ein kleines Bauerndorf war – idyllisch in der Elsteraue gelegen. In diese Zeit des alten Hartmannsdorf führen die Aufzeichnungen des Ortsrichters Philipp Kretschmer. Anhand des 1706 angelegten Gemeindebuches beschreibt er bis ins 20. Jahrhundert hinein das Dorfleben, die einzelnen Güter, von denen er kleine Zeichnungen anfertigte, und erzählt so manche interessante Geschichte. Reich illustriert und unterhaltsam geschrieben, führt das Buch den Leserin eine längst vergangene Zeit am Rande der Großstadt.

Das Buch erscheint am 17.11.2020



Gerhild Schwendler u.a.

Stötteritz. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Stötteritz ist der am höchsten gelegene Leipziger Stadtteil, war einst die größte Landgemeinde des Leipziger Kreises und der wichtigste Ort des Tabakanbaus in Sachsen. Neben derartigen Superlativen bietet Stötteritz ein äußerst reiches Mosaik aus historischen Ereignissen, dramatischen Geschichten, Erinnerungsorten, Persönlichkeiten, Traditionsunternehmen, markanten Baulichkeiten und Grünräumen. Diese Vielfalt spiegelt das Stadtteillexikon mit 180 alphabetisch geordneten Stichwörtern für eine breite Leserschaft wider. Über 230 meist farbige Abbildungen begleiten die informativen Texte.

Das Lexikon erscheint am 17.11.2020 in einer zweiten, aktualisierten Auflage.



Constanze Arndt

Historische Ornamentschablonen aus Leipziger Wohngebäuden 1840-1935

Leipzig gilt deutschlandweit als die Stadt mit dem qualitativ wie quantitativ bedeutendsten Bestand an Wohngebäuden der Gründerzeit und des Jugendstils – trotz Jahrzehnten des Verfalls. Mangelwirtschaft bewahrte viele vom Abriss bedrohte und somit verschonte Gebäude wiederum in ihrer Ursprünglichkeit. Durch Sanierungen und Restaurierungen nach 1990 wurde die Öffentlichkeit auf die teilweise noch im Originalzustand der Erbauungszeit erhaltenen Gebäude aufmerksam. Bei den Arbeiten traten auch großflächige Dekorationsmalereien in Wohnungen, Treppenhäusern und Fluren zutage, welche vor über 100 Jahren zum Standard handwerklicher Alltagskultur gehörten. Die Leipziger Grafikdesignerin und Restauratorin Constanze Arndt hat seit 1990 im Laufe ihrer Arbeit mehr als 1 500 Motive zusammengetragen und graphisch aufgearbeitet. Dieses Buch umfasst ihre einzigartige Sammlung von Ornamentschablonen für Bordüren, Wand- und Deckengestaltungen in originaler Farbigkeit vom Spätklassizismus bis zum Art déco. Bildhafte Erläuterungen erleichtern dem Leser die Einordnung. Das Buch ist ein Muss für Liebhaber historischer Gebäude, Architekten, Maler und Restauratoren.



Neue Ufer

Seit 1991 beschäftigt sich die Publikationsreihe NEUE UFER mit den Gewässern in und um Leipzig. Gestaltet und herausgegeben wurden die 12 großformatigen Hefte vom Förderverein Neue Ufer e.V. Enthalten sind Fachartikel zu Geschichte, Entwicklung und Gegenwart der Leipziger Flusslandschaft. Darüber hinaus wurden konkrete Pläne zur Verbesserung der urbanen Qualität entwickelt und der Stadtverwaltung als Anregung und detaillierte Blaupause zur Verfügung gestellt. Von Anfang an ist es das Hauptanliegen des Vereins gewesen, die seit den 1950er Jahren verrohrten städtischen Mühlgräben zu öffnen und dem Stadtraum sowie dem Stadtgedächtnis zurückzugeben. Ende des Jahres 2019 hat unser Partnerverein, mit dem wir jahrzehntelang (teils mit personellen Überschneidungen) eng zusammengarbeitet haben, bedauerlicherweise seine Auflösung bekannt gegeben. In einem letzten Heft, der Nummer 12, hat Vereinsvorstand Heinz-Jürgen Böhme ausführlich zu den Gründen dieser Auflösung Stellung bezogen und vor allem seine Enttäuschung über die zunehmend schwierigere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zum Ausdruck gebracht. PRO LEIPZIG hat aus dem Nachlass des Neue Ufer e. V. die NEUE-UFER-Hefte übernommen und bietet sie weiterhin zum Kauf an - trägt somit das Vermächtnis des erloschenen Fördervereins weiter. Bis auf das vergriffene Hefte 3 sind alle Ausgaben in unserem Büro oder über unseren Webshop erhältlich - auch das zuletzt erschienene Heft Nummer 12.


Unser Kleinzschocher. Lebensbilder und Überlieferungen zusammengetragen von Christine Arendt

Christine Arendt, geborene Richter, Jahrgang 1954, liebt ihr "Zschocher". Hier kennt sie jeden Winkel und jede Schlappe. Unter dem Titel "Mein Kleinzschocher" veröffentlichte sie 2010 einen Spaziergang durch den Leipziger Ortsteil, gepflastert mit Erinnerungen. Dieser Spaziergang wird nun auf neuen Wegen über weitere "Pflastersteine" fortgeführt. Weit über zwanzig "Zschochersche" helfen ihr dabei, allen voran der legendäre Entertainer, Moderator und Kabarettist Manfred Uhlig. Mit ihm läuft der Leser über den "Broadway von Zschocher" in früheren Zeiten. Andere erinnern an die Nutzung der Bombentrichter auf den Baronwiesen, an das Original "Lollo", den letzten Kohlenmann, den Gaslaternen-Anzünder, den guten Geist der Taborgemeinde, den "Tauchscher", beschreiben eine Kindheit in der Ruststraße, Traditionsvereine, die Allgemeine Transportanlagen Gesellschaft und stellen besondere Handwerker, Restaurants und Geschäfte vor. Reich illustriert, bietet der Band vielen Menschen in und um Kleinzschocher eine unterhaltsame Lektüre mit vielen Anregungen für eigene Erinnerungen.





Neues aus Beton und Stahl. Neubauten der 1920er und 1930er Jahre in Sachsen im Fokus des des Ateliers Hermann Walter

Glückliche Umstände ermöglichten die Ergänzung des Bestandes des Leipziger Fotoateliers Hermann Walter um wertvolle Aufnahmen aus den 1920er und 1930er Jahren. So erweiterte das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig seine Sammlung um eindrucksvolle Fotografien zum Industriebau aus dem Nachlass der Baufirma Max Gotthilf Richter. Darunter befinden sich bedeutende Bauten der Moderne in Leipzig, Chemnitz und andernorts. Den Bau des neuen Grassimuseums am Johannisplatz dokumentiert eine neu erschlossene Sammlung im Stadtarchiv Leipzig. Als Entdeckung gelten auch Aufnahmen aus einer längeren Zusammenarbeit der Kammgarnspinnerei Stöhr & Co. AG mit dem Atelier Walter. Sie zeigen sowohl Betriebsanlagen als auch den Bau eines imposanten Kesselhauses. Auch bislang unbekannte Aufnahmen im Amt für Denkmalpflege der Stadt Leipzig zum Bau der Großmarkthalle sind eine wertvolle Bereicherung. Mit der Erstveröffentlichung dieser Neuentdeckungen wird das Buch auch zur Hommage an die sächsische Ingenieurskunst jener Zeit. Sie verbindet technische Spitzenleistungen mit einer neuen Formensprache.




Peter Leonhardt

Moderne in Leipzig. Architektur und Städtebau 1818 bis 1933

Mit Verzögerung und begleitet von leidenschaftlich geführten Debatten traten in Leipzig ab 1927 Architekten mit modernen Entwürfen hervor, allen voran der Stadtbaurat Hubert Ritter. Schon drei Jahre später war die Formensprache der Neuen Sachlichkeit allgemein verbreitet, ehe sie ab 1933 ein gewaltsames Ende unter der NS-Diktatur fand. In wenigen Jahren entstanden neben richtungsweisenden städtebaulichen Planungen eine beachtliche Zahl moderner Bauwerke, die bis heute das Stadtbild mit prägen. Dem Autor gelang es erstmals, die wichtigsten Bauten und Entwürfe der Moderne in Leipzig in einem Buch zu vereinen. Die gründlich recherchierten Texte werden durch etwa 250 größtenteils unveröffentlichte Zeichnungen, Pläne und Architekturaufnahmen ergänzt. Das Buch ist besonders für Geschichtsinteressierte und Architekturliebhaber ein unentbehrliches Nachschlagewerk. PRO  LEIPZIG bringt es nunmehr in einer zweiten, überarbeiteten Auflage heraus.




Martin Naumann

Wende-Tage-Buch. Ein Tagebuch von der Wende bis zur Einheit

In dieser einzigartigen Bilddokumentation des Fotografen Martin Naumann erleben Sie die gefährliche Zuspitzung der Situation um den 9. Oktober 1989 in Leipzig, die anschwellenden Massenproteste unter der Losung "Wir sind das Volk", die Besetzung der Stasi-Bezirkszentrale, die scharfen politischen Auseinandersetzungen an den Runden Tischen, die hitzigen Wahlkämpfe und das hartnäckige Ringen um die Währungsunion. Von September 1989 bis zum 3. Oktober 1990 begleitete Naumann das Geschehen in bemerkenswerter Kontinuität. Er war bei allen wichtigen Ereignissen mit der Kamera dabei. Seine Bilder lassen gleichzeitig die unbeschreibliche Dynamik und die inhaltliche Offenheit der damaligen Prozesse erahnen. Sie sind - ergänzt um knappe Auszüge aus seinem Tagebuch - unbestechliche Zeitzeugnisse. Das Buch ist eine lohnende Lektüre für die, die dabei waren, und für alle Nachgeborenen.



Michael Liebmann (Hrsg.)

Schönefeld mit Abtnaundorf, Neustadt und Neuschönefeld. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Auch über die Anmut ihrer Schlösser hinaus haben Schönefeld und Abtnaundorf einiges zu bieten. Schönefelds Gemarkung war einst so groß, dass sie auch die heutigen Ortsteile Schönefeld-Ost, Neustadt und Neuschönefeld umfasste. Heute leben hier rund 36.000 Menschen, gibt es vielfältigste Lebensformen und Lebensräume. Das macht den Leipziger Nordosten so spannend. In diesem Lexikon werden erstmals komplett bedeutende Ereignisse, Erinnerungsorte, Persönlichkeiten, Traditionsunternehmen, Baulichkeiten und Grünräume in 195 geordneten Stichworten beschrieben.


Thomas Nabert

150 Jahre Möbel vom Rabenauer Burgberg. Von der Sächsischen Holzindustrie-Gesellschaft zur Polstermöbel Oelsa GmbH

Der Rabenauer Burgberg ist einer der ältesten noch aktiven Industriestandorte Sachsens. Auf Initiative des Stuhlfabrikanten Ferdinand Reuter gründete sich 1869 die Sächsische Holzindustrie-Gesellschaft, die noch im Gründungsjahr die letzten Ruinen der Rabenauer Burg abreißen und eine Bugholzmöbelfabrik errichten ließ. Das war die Geburtsstunde der industriellen Sitzmöbelfertigung um Rabenau und die Begründung einer erfolgreichen Unternehmensgeschichte, die heute von der Polstermöbel Oelsa GmbH geprägt wird. Anschaulich dargestellt auf der Grundlage umfassender Quellen und begleitet von etwa 560 Abbildungen bietet das Buch über einen Zeitraum von 150 Jahren hinweg einzigartige Einblicke in den Alltag und in die tiefgreifenden Wandlungen eines Produktionsstandortes. So dokumentiert es u. a. die Entwicklung der Produktion – vom filigranen Schaukelstuhl aus Bugholz zum modernen Polstermöbel mit Funktion und Komfort –, geht auf die Geschichte der Fertigungstechnologien, der Stile und Geschmäcker und der Arbeitsverhältnisse ein, würdigt maßgebliche Persönlichkeiten und berücksichtigt den Einfluss der jeweils herrschenden gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.



Der Leipziger Elsterstausee. Seine Geschichte vom Anfang bis zum Ende

Der Leipziger Elsterstausee ist Geschichte. Wo einst Wellen spielten, Badende sich vergnügten, Segel gesetzt, die "Immer bereit" in See stach und bis zu 300 Tonnen Karpfen (jährlich!) abgefischt wurden, dort liegt heute eine weite, trockene Ebene, in der Schafe und Ziegen weiden. Der See war wohl einer zu viel im Leipziger Neuseenland. Er wurde aufgegeben, trotz umfangreicher Anstrengungen für seinen Erhalt, trotz der Tatsache, dass er der erste und für Jahrzehnte auch einzige Ort in und um Leipzig war, an dem maritime Träume ausgelebt werden konnten. Das Buch erzählt erstmals umfassend die facettenreiche Geschichte des Leipziger Elsterstausees, begleitet von fast 240 bisher unveröffentlichten Abbildungen.


 

Andrea Nabert

Immortelle. Porträt einer wilden Duft- und Heilpflanze

Die Immortelle – auch Italienische Strohblume (Helichrysum italicum) oder Currykraut – ist eine wilde mediterrane Duft- und Heilpflanze, der hiermit ein eigenes Buch gewidmet wird. Botanik, Anbau und Verarbeitung zu Immortellenöl und -hydrolat (hier vor allem am Beispiel Korsikas), ihr großes Potenzial für heilsame Anwendungen und in der Schönheitspflege und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche werden vorgestellt. Viele Rezepte machen das Buch zu einem praktischen Begleiter im Alltag. Pflanzenliebhaber und -liebhaberinnen, an Naturheilmitteln und ätherischen Ölen Interessierte, Korsika- und andere Mittelmeerreisende sowie alle, die mehr über die bisher wenig bekannte Immortelle erfahren möchten, werden das Buch schätzen, das auch zu einem bewussten und behutsamen Umgang mit dieser besonderen Pflanze anregen soll.


 

Hanskarl Hoerning

Und der Zukunft zugewandt

Vom Märchenprinzen an Schneewittchens Seite zum Straßenbauarbeiter auf der Kabarettbühne – so zeichnet sich Hanskarl Hoernings Bühnenlaufbahn vor den Augen des Lesers ab. Das vorliegend Buch ist eine Fortsetzung der Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend. Sie sind 2008 gleichfalls bei PRO LEIPZIG unter dem Titel „Aufgewachsen in Ruinen“ erschienen. Seine Erfahrungen als Schauspieler sammelte Hoerning nach dem Anfängerjahr am „Theater der Jungen Garde Halle“ in Halberstadt und Eisleben, wo er auch erste eigene Schritte auf dem Gebiet des Kabaretts wagte. Das nach der bekannten Dosenwurst benannte Ensemble „Halberstädter Würstchen“ brachte ihm und seinen Kollegen beträchtliche Erfolge. Kein Wunder also, dass seine Leipziger Zeit nach anderthalbjähriger Brettltätigkeit am Rundfunk bei der legendären „Pfeffermühle“ begann.



Felix Baumann

Erster Weltkrieg

Der Leipziger Volksschullehrer Felix Baumann (1882–1959) erzählt „Militärgeschichte von unten“ und schöpft dabei aus seinen Erinnerungen und vielen Briefen, die er in die Heimat schickte. Er stand im Ersten Weltkrieg in keinem Schützengraben, erlebte keinen Giftgaseinsatz, sondern war lediglich als garnisonsverwendungsfähiger Soldat einem Train der 212. Infanteriedivision (9. Kgl. Sächs. Division) zugeteilt. Dort half er der Kassenverwaltung. Belgien, Frankreich, Rumänien und die Ukraine waren seine Stationen. Baumann berichtet über Freundschaften zwischen den deutschen Soldaten und Teilen der Bevölkerung in den besetzten Gebieten, die oft zur Idylle geraten. Der so ganz und gar nicht zum Soldaten Geborene leidet dennoch unter den Ereignissen, flüchtet sich in Naturbeschreibungen, notiert aufmerksam das Brauchtum im fremden Lande, stößt sich aber auch an vielem, was seiner im Kaiserreich erworbenen Erziehung und Weltsicht widerspricht. Udo Wellhausen bereitete die lesenswerten Erinnerungen seines Onkels für eine breite Leserschaft auf.




 

 

Dietmar Brendler (Hrsg.)

Ackern und Ernten in Leipzig. Geschichten und Akteure

In einer städtisch und industriell geprägten Gesellschaft fällt die Vorstellung nicht leicht, dass noch vor relativ kurzer Zeit die meisten Menschen auf dem Lande lebten und dort Ackerbau und Viehzucht betrieben. Kein Wirtschaftszweig ist so alt und hat die Umwelt so geprägt wie die Landwirtschaft. In über 30 Beiträgen widmen sich mehrere Autoren der Geschichte und Gegenwart der Landwirtschaft in und um Leipzig. Einstige und heutige Akteure, Veränderungen und deren Ursachen, Historie und Status der Agrarwissenschaften, individuelle Erfahrungen von Vorfahren und Zeitgenossen werden beschrieben. Das Buch führt eine breite Leserschaft anschaulich zu einem scheinbar fernen, doch nach wie vor grundlegenden Bestandteil usneres Daseins.



Horst Riedel

Plagwitz. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Plagwitz ist eines der markantesten städtischen Produkte der Gründerzeit und der Industrialisierung. Bis heute trägt es den Stempel der unbändigen Kräfte dieser Zeit. Aus der "Schmiede Leipzigs" hat sich ein lebendiger und bunter Stadtteil mit einer breiten Kunst-, Kultur- und Kneipenszene entwickelt. Das Buch beschreibt erstmals das äußerst reiche Mosaik aus Unternehmen, Ereignissen, Persönlichkeiten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, wichtigen Bauten und Grünräumen in Geschichte und Gegenwart. Die ca. 320 alphabetisch geordneten, reich illustrierten Beiträge sprechen eine breite Leserschaft an.



Helmut Henschel / Thomas Nabert

Rötha mit Espenhain, Mölbis, Pötzschau, Oelzschau und verlorenen Orten auf alten Ansichtskarten


Alte Ansichtskarten verleiten zu spannenden Zeitreisen. Das trifft besonders auf Orte wie Rötha, Espenhain und Mölbis zu, die innerhalb der letzen acht Jahrzehnte einen radikalen Wandel erlebt haben. In keiner anderen Region Europas wurden so nachhaltig und umfangreich Kulturlandschaften und Lebensräume zerstört. Nirgends sonst war die Förderung und Veredlung von Braunkohle so augenfällig. Gleiches gilt aber auch für das Entstehen neuer Seenlandschaften um Rötha in der Gegenwart. Eindrucksvoll, detailreich und nahezu lückenlos dokumentieren die Ansichtskarten die Stadt Rötha, umliegende Orte und Landschaften vor und während der Inanspruchnahme durch die "Braunkohle". Über 550 Karten wurden aus etlichen Sammlungen erfasst - 320 dieser kleinen Kunstwerke finden sich im Buch wieder. Jede Karte ist eine einzigartige Wissensquelle, die für heutige Besucher viele Informationen und Geschichten enthält. Begleitende Texte vermitteln zudem auf anschauliche Weise Wissen zur Orts- und Regionalgeschichte und regen zu Vergleichen und weiterführenden Recherchen an.







Thomas Nabert / Jürgen Winter

Knauthain und Knautkleeberg mit Hartmannsdorf, Rehbach, Knautnaundorf und Cospuden. Der Leipziger Südwesten auf alten Ansichtskarten

Dörfer „hinter den Pappeln“ wurden sie einst genannt. Bis in die Gegenwart prägen die Landwirtschaft und, im Falle von Hartmannsdorf, der Gartenbau den Charakter der Orte. Das Knauthainer Rittergut, Wasser- und Windmühlen, markante Kirchen, Dorfgasthöfe mit schattigen Biergärten, Auen und weite Felder bestimmten die Ortsbilder über Jahrhunderte. Fortunabad, Elsterstausee und Wohnsiedlungen rundeten sie später ab. Kein anderes Bildmedium als die Ansichtskarte kann diese Ortsbilder und ihre Wandlung so eindrucksvoll und detailreich dokumentieren. 280 der kleinen Kunstwerke konnten für das Buch aus mehreren Sammlungen ausgewählt werden. Jede Karte ist eine einzigartige Wissensquelle und verführt zu weiteren Recherchen. So begleiten informationsreiche Texte und kleine Geschichten den Leser auf einer spannenden Zeitreise.




Michael Liebmann u.a.

Großzschocher-Windorf. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Im August 2017 blickt Großzschocher auf 800 Jahre Ersterwähnung zurück. Dieses Ereignis möchten die Autoren mit einer besonderen Publikation zur Geschichte des Stadtteils würdigen. Sie erfasst erstmals komplett das äußerst reiche Mosaik aus bedeutenden Ereignissen, Geschichten, Erinnerungsorten, Persönlichkeiten, Traditionsunternehmen, Baulichkeiten und Grünräumen von Großzschocher und Windorf in Form von ca. 220 alphabetisch geordneten Stichwörtern in einem Lexikon. Etwa 350 meist farbige Abbildungen begleiten die informativen Texte, die eine breite Leserschaft ansprechen.


Andreas Berkner (Hrsg.)

Auf der Straße der Braunkohle. Exkursionsführer

Das Mitteldeutsche Braunkohlenrevier als Sport- und Freizeit-region? Noch vor einem Vierteljahrhundert war es kaum vorstellbar, ausgerechnet hier, zwischen "Mondlandschaften", rauchenden Schloten oder verdreckten Flüssen, nach Erholung und Erbauung zu suchen. Der Wandel zu neuen Seenland-schaften ist mittlerweile weit fortgeschritten. Ferropolis, Bergbau-Technik-Park, Kohlebahn, Herrmannschacht oder Pfännerhall bilden Flaggschiffe der Industriekultur. Eine Entdeckungsreise entlang der "Straße der Braunkohle" lohnt jederzeit. Das Buch hält dafür Daten und Fakten, Sachzeugen-beschreibungen, Service- oder Orientierungshinweise, Themenspecials und einen "Exkursionsführer-Atlas" bereit.



Horst Riedel

Südvorstadt. Ein Leipziger Stadtteillexikon

Die Südvorstadt zählt zu den am dichtesten bebauten Stadtteilen Leipzigs. Vielfalt und Charme der Gründerzeit, gute Erschließung, die Nähe zum Auwald und eine lebendige Kneipen-, Kleinkunst- und Subkulturszene prägen sie. Das Standard- und Nachschlagewerk zu ihrer Geschichte und Gegenwart erfasst erstmals komplett das äußerst reiche Mosaik aus historischen Ereignissen, dramatischen Geschichten, Erinnerungsorten, Persönlichkeiten, Traditionsunternehmen, prägenden Kultur- und Freizeiteinrichtungen, markanten Baulichkeiten und Grünräumen in Form von ca. 350 alphabetisch geordneten Stichwörtern. Etwa 356 meist farbige Abbildungen begleiten die informativen Texte, die eine breite Leserschaft ansprechen und zum Entdecken einladen.                  

 

Hanskarl Hoerning

Rampenfieber

Erinnerung an Leipzigs Nachkriegskabarett 

Das Leipziger Kabarett „Rampe“ hatte in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit immerhin eine Lebensdauer von fünf Jahren, wenngleich unter zwei verschiedenen Namen. Die vom ehemaligen „Pfeffermüller“ Hanskarl Hoerning minutiös dokumentierte Geschichte der „Rampe“ und die vielen Auszüge aus deren Programmen vermitteln einen heiter wie nachdenklich stimmenden, stets authentischen Einblick in eine bittere und zugleich hoffnungsvolle Zeit. Niemand gedachte des 70. Geburtstages dieses von Ferdinand May und Joachim Werzlau gegründeten Kleinkunst-Theaters im Jahre 2015. Höchste Zeit also, die Würdigung in Buchform zu vollziehen.